Bonner Vampire Cup ist erneut siegreich

Julia Lanzenrath gewinnt bei dem „Nachwuchspreis öffentliche Apotheke“ den 2. Platz

Der Apothekerverband Nordrhein verlieh erstmalig den „Nachwuchspreis öffentliche Apotheke“ unter der Schirmherrschaft von NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens. Die Bonner Pharmazie-Studentin Julia Lanzenrath erhielt für das von ihr initiierte Projekt „Vampire Cup Blutspendemarathon 2016 Bonn“ den 2. Preis. Letztes Jahr zu Halloween folgte sie bereits zum zweiten Mal dem Aufruf des Bundesverbandes der Pharmaziestudierenden (BPhD) zu einem deutschlandweiten Blutspende-Marathon. In Kooperation mit dem Blutspendedienst am Universitätsklinikum Bonn organisierte sie die Teilnahme der Fachschaft der Universität Bonn. Die Aktion in 2016 motivierte 519 Bonner Bürger, zusammen 259,5 Liter Blut zu spenden. Damit konnte die Bonner Pharmazie den Vampire Cup 2016 gewinnen.

Bild: (v.l.n.r.): Thomas Preis (AV Nordrhein), Anita Petric, Maira Deters, Julia Lanzenrath, Farid Dawd, Ministerin Barbara Steffens; © AVNR

„Der deutschlandweite Vampire Cup des BPhD ist eine großartige Gesundheitskampagne. Blutspenden ist so wichtig! Als angehende Apothekerin möchte ich mich für die Menschen und deren Gesundheit einsetzen. Apotheker sind Heilberufler und die Organisation des Blutspende-Marathons in Bonn war für mich eine Selbstverständlichkeit. Und durch den Sieg, hoffe ich für den nächsten Vampire Cup noch mehr Menschen für eine Blutspende begeistern zu können!“ So beschreibt Julia Lanzenrath, Pharmazie-Studentin und Fachschafts-Mitglied, ihre Motivation sich mit der Organisation des Bonner Vampire Cups im Jahr 2016 für den diesjährigen „Nachwuchspreis öffentliche Apotheke“ zu bewerben. Auf die Idee kam sie erst durch den Vorschlag von Prof. Dr. Ulrich Jaehde, Leiter der Klinischen Pharmazie am Pharmazeutischen Institut der Universität Bonn. Mit dem neuen Nachwuchspreis will der Apothekerverband Nordrhein das Engagement von Pharmazie-Studierenden in beispielgebenden Projekten, Aktionen und Initiativen auszeichnen, die das Berufsbild profilieren. Teilnehmen konnten neben Studierenden der Universitäten Bonn und Düsseldorf auch Pharmaziepraktikanten und Pharmazeuten bis ein Jahr nach dem Staatsexamen.

Jetzt fand am 11. Februar im Rahmen des 9. Zukunftskongresses öffentliche Apotheke in Bonn die Ehrung statt. „Unter den Finalisten zu sein ist eine große Ehre. Die Aktion selbst hat mir viel Freude bereitet. Jetzt nach dem Sieg gegen andere Fachschaften im deutschlandweiten Vampire Cup ist der Nachwuchspreis für mich ein weiteres Zeichen, dass sich Engagement auszahlt und sich jede Stunde Arbeit gelohnt hat.“, freut sich Julia Lanzenrath über den 2. Platz. „Ich danke allen Spendern und dem Blutspendedienst des Universitätsklinikums Bonn, ohne die es keinen Vampire Cup in Bonn gegeben hätte.“ Ein 3. Preis, der zweimal vergeben wurde, ging an Anita Petric, Pharmazeutin im dritten Staatsexamen an der Universität Bonn, für das Projekt „Nothilfe-Einsatz von Apotheker ohne Grenze e.V. Haiti 2016“.

Knapp 260 Liter Blut sicherten 1. Platz im Vampire Cup 2016

(v.l.n.r.): Thomas Preis (AV Nordrhein), Julia Lanzenrath und Ministerin Barbara Steffens; © AVNR
(v.l.n.r.): Thomas Preis (AV Nordrhein), Julia Lanzenrath und Ministerin Barbara Steffens;
© AVNR

Anlässlich Halloween nahm die Bonner Pharmazie-Fachschaft im Jahr 2016 zum zweiten Mal am Vampire-Cup teil – eine Gesundheitskampagne des Internationalen Pharmaziestudierenden Verbands (IPSF). Mit 519 von deutschlandweit insgesamt 1.004 Spendern konnte die Fachschaft „Pharmazie“ der Universität Bonn mehr als die Hälfte des im Vampire Cup gesammelten Bluts zusammenbringen und gewann so in der Nebenkategorie. Trotz des mit etwa 1.205 Studierenden enorm großen Fachbereichs Pharmazie reichte es im vergangenen Jahr sogar für die Hauptkategorie „Spender pro Studierendenzahl“.
Auch für den Blutspendedienst am Universitätsklinikum Bonn, der Julia Lanzenrath und den Blutspendern für ihr hervorragendes Engagement dankt, war der Vampire Cup im Jahr 2016 eine gelungene Aktion. Denn trotz des Einsatzes Bonner Bürger decken die Blutspenden beim Blutspendedienst auf dem Venusberg nur etwa die Hälfte des Bedarfs am Universitätsklinikum Bonn. „Doch die Wahrscheinlichkeit, dass jeder selbst einmal Blut oder ein aus Blut hergestelltes Medikament benötigt, liegt bei 80 Prozent“, sagt Prof. Johannes Oldenburg, Direktor des Instituts für Experimentelle Hämatologie und Transfusionsmedizin am Universitätsklinikum Bonn. „Und Blutspenden ist gesund. Es gibt einige Hinweise darauf, dass Bluthochdruck seltener entwickelt wird, wenn man regelmäßig Blut spendet.“

 

Kontakt für die Medien:

Blutspendedienst am Universitätsklinikum Bonn
Institut für Exp. Hämatologie und Transfusionsmedizin
Monika Jakobs-Sackenheim
Koordinatorin Werbung und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: 0228/287-15134
E-Mail: Monika.Jakobs_Sackenheim@ukb.uni-bonn.de

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